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Schwalbenschwanzverbindung

    Beschreibung

    Die Schwalbenschwanzverbindung ist eine effektive Holzverbindung, die im Holzbau verwendet wird um Nebenträger mit Hauptträgern zu verbinden. In diesem Beispiel wird die Herstellung einer Verbindung zwischen Dachsparren und Firstpfette mittels der Oberfräse OF 2200 und einer Frässchablone von LIGNATOOL gezeigt.

     

    Maschinen/Zubehör

    Vorbereiten/Einstellen

    • Sparren anzeichnen

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    • Sparrenzuschnitt

      Mit der Kappschiene werden die Sparren zugeschnitten.

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    • Sparren fixieren

      Die Sparren werden mit Schraubzwingen gegen Verrutschen gesichert.

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    • Frässchablone für den Zapfen einstellen

      An der Schablone müssen die Anschlagsschenkel auf die Dachneigung und die Zapfenlänge eingestellt werden. Zunächst wird daher der Winkel direkt am Sparren abgenommen und festgestellt.

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    • Zapfenlänge an der Schablone einstellen

      In unserem Beispiel betrug die Zapfenlänge 12 cm zuzüglich einem Differenzmaß von 9,1 mm. Das Differenzmaß wird mit der Tangenzfunktion ausgerechnet. Es hängt davon ab wie lang der Zapfen ist und welche Dachneigung gilt.

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    • Zapfenschablone am Sparren montieren

      Die Schablone kann nun am Sparren montiert werden. Mittels Schrauben wird die Schablone am Werkstück fixiert. Zusätzlich werden Führungsschlitten und Spanschutzhauben montiert.

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    • Oberfräse mit Führungsplatte und Fräser ausstatten

      Die OF 2200 Oberfräse wird mit der Grundplatte und dem Fräser ausgestattet.

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    • Frästiefe einstellen

      Die Oberfräse wird mit der Schablone gekoppelt und anschließend die Frästiefe eingestellt. In unserem Beispiel wird die Frästiefe auf 25 mm eingestellt. Besonders praktisch ist die Feineinstellung die sich auf den Zehntelmillimeter genau justieren lässt.

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    Vorgehensweise

    • Fräsdurchgang durchführen (Zapfen)

      Nun kann die erste Fräsung durchgeführt werden. Es empfielt sich immer eine Probefräsung beider Elemente vorzunehmen und anschließend die Passgenauigkeit zu prüfen. 

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    • Fertige Fräsung des Zapfens

      Gefräst wird zunächst im Randbereich, um Ausrisse zu vermeiden. Dann wird der innere Bereich ausgefräst.

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    • Zapfenloch Schablone einstellen

      Die Schablone wird entsprechend der Dachneigung eingestellt, indem die Anschläge an die Abgratung gelegt und entsprechend fixiert werden.

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    • Zapfenlänge einstellen

      Nachdem die Dachneigung eingestellt wurde (hier 20°) kann die Zapfenlänge eingestellt werden (hier 12 cm).

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    • Schablone an der Pfette fixieren

      Die Schablone wird an der Achsmarkierung angelegt und mit einer Sicherungsschraube fixiert.

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    • Fräsdurchgang durchführen (Zapfenloch)

      Nachdem Führungschlitten und Spanabweiser montiert sind, kann die Fräse auf dem Schlitten montiert werden. Nun wird der Fräsdurchgang durchgeführt. Die Frästiefe wird beibehalten.

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    • Fertige Fräsung des Zapfenlochs

      Gefräst wird im Uhrzeigersinn. Um Ausrisse zu vermeiden, wird im rechten Bereich kurz eingefräst und dann auf die "richtige" Seite gewechselt. Auch hier gilt: Am besten erstmal eine Probefräsung machen.

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    • Sparren an Firstpfette montieren

      Nachdem eine Probefräsung an Zapfen und Zapfenloch gefräst wurde, können alle  Fräsungen durchgeführt und im Anschluss montiert werden. Der Sparren wird einfach über den Schwalbenschwanzzapfen im Zapfenloch eingehängt und mit einem schweren Gummihammer eingepasst.

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    • Verbindung gegen Auszug sichern

      Mit einer schräg eingedrehten Sicherungsschraube werden die Sparren gegen ein mögliches Ausziehen gesichert und die Verbindung ist fertig.

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    • Fertige Verbindung

      Die fertige Schwalbenschwanzverbindung ist eine sehr tragfähige Verbindung, die eine schnelle Montage ermöglicht. Zudem kommt sie nahezu ohne metallische Verbindungen aus. Und das beste daran: Sie sieht auch noch gut aus!

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    1. Unsere Anwendungsbeispiele und Arbeitsergebnisse sind die Dokumentation der von uns durchgeführten Arbeitsschritte. Sie sind individuelle Beispiele und keine Gewähr oder Zusicherung dafür, dass der Anwender dieselben Resultate erreicht. Die Resultate hängen von der Erfahrung und dem Geschick des Anwenders sowie den verwendeten Materialien ab Anwendungsbeispiele ersetzen nicht die Festool Bedienungsanleitung und/oder Sicherheitshinweise. Die Haftung für Sach- und Rechtsmängelfreiheit der Informationen, Anleitungen, Anwendungen, insbesondere für deren Fehlerfreiheit, Richtigkeit, Freiheit von Schutz- und Urheberrechten Dritter, Vollständigkeit und/oder Verwendbarkeit ist ausgeschlossen. Schadenersatzansprüche des Anwenders, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind ausgeschlossen. Diese Haftungsausschlüsse gelten nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder in Fällen gesetzlich zwingender Haftung.

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